Affirmationen Schwangerschaft Geburt

Geburtsaffirmationen: Wie starke Worte und Sätze unterstützen können

 

Vielen der Schwangeren, die zu mir in die Geburtsvorbereitung kommen geht es darum, dass sie Werkzeuge und Möglichkeiten an die Hand bekommen, um beispielsweise

  • ganz fokussiert und bei sich zu sein
  • sich zu entspannen und loszulassen
  • sich positiv auf die Geburt einzustimmen
  • ohne Angst bzw. mit weniger Angst während der Schwangeschaft und Geburt zu sein
  • mit den Kontraktionen und den intensiven Körperempfindungen umzugehen
  • offen zu sein dafür, wie die Geburt verläuft und sich die Dinge entwickeln

 

Es gibt dafür wunderbare Techniken und Methode, wie Hypnose und die Arbeit mit inneren Bildern, Visualisierungen, Atemtechniken, Ankertechniken mit denen man quasi auf Knopfdruck gute Zustände und Entspannung abrufen kann.

 

Affirmationen für Schwangerschaft und Geburt

Eine weitere, feine Sache ist die Arbeit mit Affirmationen.

Affirmationen sind einfache, klare und positiv formulierte Sätze oder auch einzelne Wörter. Laut oder leise wiederholt ausgesprochen oder einfach gedacht, dienen sie dazu, dass das Unbewusste mit neuen und positiven Informationen versorgt wird und bildlich gesprochen ein neues Programm auf der „Festplatte“ speicherst.

Bei der Formulierung von Affirmationen gilt es darauf zu achten, dass diese

  • positiv und
  • ohne Verneinungen sind
  • Aussagen und keine Fragen
  • in der Gegenwartsform sind

Eine Beispiel-Affirmation wäre: „Ich freue mich auf die Geburt meines Babys“.

 

Anwendung von Schwangerschafts- und Geburtsaffirmationen

Diese starken und positiven Sätze kann man sehr vielfältig einsetzen. Wie wäre es damit, sich die Affirmationen auszudrucken oder anders kreativ auszugestalten? Um sie dann anschließend in den eigenen vier Wänden an verschiedenen Stellen zu platzieren. Vielleicht an der Kühlschranktür, am Nachtkästchen, Badezimmerspiegel oder an der WC-Tür? Einfach da, wo ihr öfter im Laufe des Tages vorbeikommt und die Aufmerksamkeit für einen Moment auf die Affirmationen lenken könnt.

 

Ihr könnt euch auch ein kleines Ritual gestalten, in dem ihr euch einen gemütlich Platz einrichtet und diesen mit den Affirmationen und anderen hübschen Dingen dekoriert, um sich dann jeden Tage ganz bewusst für einige Zeit auf die Geburt einzustimmen und in Kontakt mit eurem Baby zu gehen.

 

Ihr könnt euch die Affirmationen auch auf euer Smartphone sprechen und diese Aufnahme dann immer wieder anhören. Während der Schwangeschaft und auch während der Geburt.

 

Wenn ihr mit den Affirmationen arbeitet, so könnt ihr auch darauf achten, ob ganz spontan innere Bilder dazu entstehen. In diese kann man dann mit der Vorstellungskraft ganz hineingehen und sich darauf einlassen, wie das Bild genau aussieht, welche Klänge, Geräusche, Düfte und Gefühle dabei sind.

 

Und natürlich könnt ihr die Affirmation zur Geburt mitnehmen. Vielleicht sogar in physischer Form. Entweder als Ausdruck, Karte oder in einem Bilderrahmen.

 

Wenn euer Geburtspartner sich das vorstellen kann, so ist die Affirmation auch für ihn eine Möglichkeit, um euch während der Geburt zu unterstützen. Ganz einfach, in dem er euch immer wieder an sie erinnert oder sie euch vorsagt und ins Ohr flüstert.

 

Hier gibt es Affirmationen zum Herunterladen, die ich in eine hübsche Form gebracht habe und ausgedruckt werden können: Geburtsaffirmationen

 

Nun bin ich neugierig:

Kennt ihr die Arbeit mit Affirmationen während der Schwangerschaft und der Geburt?

Wie geht es bzw. ging‘ es euch damit?

Teilt doch eure liebsten Affirmationen mit uns in den Kommentaren! Meine LeserInnen freuen sich darüber.

 

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