Fachfortbildungen für Hebammen

Workshop für Hebammen: Ein traumatisches Geburtserlebnis verarbeiten

Wie Hebammen dabei unterstützen können und wo die Grenzen
in der Hebammenbegleitung liegen

Workshop für Hebammen: Peripartale psychische Erkrankungen - Möglichkeiten und Grenzen in der Hebammenarbeit

Coming soon…

Workshop: Ein traumatisches Geburtserlebnis verarbeiten – Wie Hebammen dabei unterstützen können und wo die Grenzen in der Hebammenbegleitung liegen

Die meisten Hebammen begegnen im Rahmen ihrer Tätigkeit Müttern, die eine schwierige oder traumatische Geburt erlebt haben.

Die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache:

Pro Jahr erleben in Deutschland, Österreich und der Schweiz insgesamt rund 56.000 Frauen eine Geburt als so traumatisch, dass sie das Vollbild einer posttraumatischen Belastungsstörung entwickeln.

Rund 280.000 Mütter berichten in den ersten Wochen und Monaten post partum davon, dass sie ihre Geburt als schwierig empfunden haben und weisen Symptome einer posttraumatischen Stressbelastung auf.

Unverarbeitete traumatische Geburtserfahrungen hinterlassen bei der Mutter tiefe seelische und körperliche Spuren. Sie können sich negativ auf die Mutter-Kind-Beziehung auswirken und belasten somit potentiell auch die weitere psychische und körperliche Entwicklung des Kindes.

Die Verarbeitung und Integration einer schwierigen Geburtserfahrung ist ein zentrales Thema in der Tätigkeit einer Hebamme.

Für viele Kolleginnen, stellt dies eine berufliche Herausforderung dar. Es können Fragen auftauchen, wie:

  • “Wie kann ich eine Mutter bei der Verarbeitung der Geburtserfahrung unterstützen?”
  • “Wie erkenne ich als Hebamme ein Geburtstrauma oder posttraumatischen Stress?”
  • “Welche Methoden oder Techniken gibt es, die ich erlernen und leicht in meine Arbeit integrieren kann?”
  • “Wann muss ich eine Mutter an andere Fachpersonen überweisen? Wo sind meine Grenzen als Hebamme?”
  • “Was brauchen betroffene Mütter in der Hebammenbegleitung?”
  • “Wie kann ich der Frau eine empathische Grundhaltung gegenüber bringen und gleichzeitig eine neutrale Position einnehmen?”

Diese Fortbildung stattet teilnehmende Hebammen mit dem fachlichen Wissen und entsprechenden Methoden aus, um betroffene Mütter im Rahmen ihrer gesetzlich umschriebenen Hebammentätigkeit bei der Aufarbeitung schwieriger Geburten zu unterstützen und zu begleiten. Dies betrifft sowohl den prä- als auch den postpartalen Zeitraum.

Inhalte

– Grundwissen aus der Psychotraumatologie

– Erkennen von posttraumatischem Stress und Traumafolgestörungen und Unterscheidung zu physiologischen Anpassungsprozessen

– Erlernen von Methoden und Techniken zur Geburtsverarbeitung, die leicht in den Hebammen-Arbeitsalltag integriert werden können

– Konzepte, um die Inhalte zeiteffizient in die einzelnen Bereiche der Tätigkeit als Hebamme einfließen zu lassen

– Strategien zur an die Thematik angepasste Kommunikation

– Selbstfürsorge und Schutz vor Sekundärtraumatisierung

– Empathische Haltung und Umgang mit Ambivalenzen

– Berufsrechtliche Abgrenzung zu anderen Berufsgruppen (PsychologInnen, PsychotherapeutInnen etc.)

Termine 2019

25. Jänner 2019 in Berlin
9:00 bis 17:00 Uhr
179 €

WARTELISTE

8 Fortbildungspunkte

Eine Teilnahme für Hebammenschülerinnen bzw. -studentinnen ist ab dem 3. Ausbildungsjahr möglich.

juggleHUB
Christburger Straße 23
10405 Berlin

19. Februar 2019 in Klagenfurt
9:00 bis 17:00 Uhr
149 €

Diese Fortbildung wird vom ÖHG mit 30 Pflichtfortbildungspunkten anerkannt.
Eine Teilnahme für Hebammenstudentinnen ist ab dem 3. Ausbildungsjahr möglich.

Gemeinschaftspraxis WendepunktLeben
Hebamme Zancolo Edith
Herbertstrasse 16
9020 Klagenfurt

Workshopleitung
Tanja Liebl BSc
Hebamme
Ausbildungskandidatin Hypnose-Psychotherapie ÖGATAP

Workshop: Peripartale psychische Erkrankungen – Möglichkeiten und Grenzen in der Hebammenarbeit

Coming soon – ab 2019

Anmeldung Fachfortbildung

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